Kreisliga-Männer mit neuem Trainerteam

René, herzlich willkommen bei der Eintracht, bist Du gut angekommen?

René Seidel: Ich bin sehr herzlich und offen von der Mannschaft und dem Umfeld aufgenommen worden, ich fühle mich sehr wohl. Dazu muss ich allerdings auch sagen, dass ich mit der Eintracht sehr vertraut bin. Als junger Bub war ich zusammen mit meinem Vater auf dem Sportplatz hier, das ist nun mehr als 30 Jahre her. Ich komme in eine Umgebung zurück, die mir trotz der Jahre noch sehr vertraut ist.

Was hat Dich motiviert, von der Waldebene zur Eintracht zu wechseln?

René Seidel: Ich wollte zu einem Team wechseln, mit dem ich eine Meisterschaft und den Aufstieg realisieren kann. Auf der Waldebene wurden wir zwar Meister, aber wir sind aus diversen Gründen nicht aufgestiegen. Das fühlt sich für mich als Trainer nicht so gut an, man hat das Gefühl, da fehlt noch etwas. Das ist jetzt aber anders, hier kann ich zusammen mit der Mannschaft an dem Vorhaben „Aufstieg“ arbeiten, da sich der Verein ebenfalls eine Rückkehr in eine höhere Spielklasse wünscht.

Welche Schwerpunkte legst Du bei Deinem neuen Team?

René Seidel: Wir starten tatsächlich mit den Basics. Ganz viele fußballerischen Grundlagen stehen auf dem Trainingsplan. Sauberes Kurzpassspiel, flache 6-Meter-Bälle, die auch an den Mann kommen. Eine saubere Ballbehandlung und taktisches Verständnis sind ebenfalls dauerhafte Komponenten. Im nächsten Schritt geht es darum, eine Formation zu finden, die zu uns als Mannschaft passt.

Hast Du für diese Saison ein bestimmtes Ziel formuliert?

René Seidel: Bescheiden formuliert wäre es mir sehr recht, wenn wir besser als in der vergangenen Spielzeit abschneiden, da schaffte das Team am Ende einen 12. Platz. Mein persönlicher Wunsch ist jedoch ambitionierter, ich traue dem Team eine Platzierung zwischen 1 und 6 zu. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Team die spielerische Klasse hat, um dies zu realisieren.

Wie würdest Du Dich als Trainertyp beschreiben?

René Seidel: Mir sind Ordnung und Struktur wichtig, das Training muss Sinn haben und einer bestimmten Logik folgen. Von der Ansprache her, versuche ich dem Team auf Augenhöhe zu begegnen, offen und freundschaftlich zu kommunizieren. Ich möchte ins Team reinwachsen, im Grunde möchte ich ein Teil des Teams sein. Dies ist als Trainer leider nicht immer ganz so einfach, da es auch eine Frage der klaren Rollenverteilung geben muss, Stichwort „Hierarchie“.

René, vielen Dank und viel Erfolg!