SGM II-Frauen: Vom Winde verweht

Bei stürmischem Wind hatten die Gestgeberinnen vom TSV Weilimdorf als auch unsere SGM II-Frauen kein leichtes Spiel und es dauerte ein paar Minuten, bis man einigermaßen in die Gänge kam. Trotz Gegenwind hätte allerdings die SGM nach 8 Minuten in Führung gehen müssen, schaffte es innerhalb von wenigen Minuten jedoch zweimal, jeweils präzise vorgelegte Freistoßflanken aus 3 Metern über das leere Tor zu lupfen. Danach war nur noch ein verzweifelter Trainer an der Seitenlinie zu sehen, dessen Mädels zusätzlich zu den Windschwierigkeiten auch noch hypernervös agierten und kaum einen Ball vernünftig nach vorne brachten. Glücklicherweise stand die Abwehr einigermaßen stabil, so daß Weilimdorf fast nur mit Weitschüssen agieren konnte, die Anne wiederum glänzend parierte.
Das SGM-Spiel wurde nach der Pause besser, was dann auch zu einigen wenigen Torchancen führte. Das Tor des Tages (71.) gelang schließlich Sophia mit einem direkt verwandelten 40-Meter-Freistoß und bescherte der SGM drei glückliche Punkte in einem Spiel, bei dem ein Unentschieden gerechter gewesen wäre.

Fazit:
Vor dem Tor fehlte die Kaltschnäuzigkeit und im Mittelfeld Ruhe und Ordnung. Das kann die Mannschaft besser.

Es spielten:
Anne Nagel – Jennifer Ratzel, Sophia Müller [1], Nicole Christen, Carina Mathä – Antonia Reiner, Lola Forner, Jasmine Karius (45. Sabrina Sass), Hannah Dieterle (29. Ira Losch) – Christine Fröhler (71. Sandra Dreizler), Estella Reichardt (85. Melanie Haberstroh)

L. Müller

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SGM-Frauen II: Hoch überlegen, aber nur ein Punkt zum Auftakt

So recht wusste man trotz Vorbereitungsspielen noch nicht, wie die SGM II in dieser Saison einzuschätzen ist. Nach diesem hervorragenden Spiel gegen die ohne Auswechselspielerin, aber mit 4 Spielerinnen aus der Oberliga angetretene Hegnach-Reserve ist jedoch ein deutlicher positiver Trend sichtbar. Die Mannschaft spielte von Anfang an mit hohem Tempo und Druck gegen den Ball und zwang die Gäste weitgehend in die eigene Hälfte und zu Abspielfehlern, wovon Stella auch einen zur 1:0-Führung (15.) zu nutzen wusste. Während die Gäste kaum vors Tor kamen, versäumte es die SGM jedoch, den Vorsprung auszubauen.
Was sich in der berüchtigten schwachen Viertelstunde nach der Pause rächte, als Hegnach nach einem schlecht verteidigten Eckball (54.) und einem Konter (58.) plötzlich 2:1 vorne lag. Nun spielte die SGM wieder drückend überlegen, aber der Ball wollte – auch dank einiger sensationeller Paraden der Gästetorfrau und einer superstarken Innenverteidigerin – einfach nicht ins Tor. Erst in der 90. Minute jubelten alle über Chrissis schön herausgespielten Ausgleich, doch der Schiedsrichter pfiff fälschlicherweise wegen vermeintlichem Abseits ab. Dass doch noch ein Punkt heraussprang, war Stella’s Kopfballtorpedo in der Nachspielzeit (aus 15 Metern nach Eckball) zusammen mit dem Schlusspfiff zu verdanken. Aber auch Anne, die während der Totaloffensive zweimal gegnerische Konter nervenstark parierte.

Fazit:
Ein gutes Spiel der SGM, bei dem man sich leider durch 15 Minuten Konzentrations-schwäche selbst um den verdienten Lohn gebracht hat. Künftig 90 Minuten dranbleiben, dann wird das was!

Es spielten:
Anne Nagel – Jennifer Ratzel, Sophia Müller, Nicole Christen, Carina Mathä – Katharina Jans, Sophia Steck, Lola Forner, Annika Losch – Christine Fröhler, Estella Reichardt [2] –
Jasmine Karius, Ira Losch, Rahel Pfeffinger. Bank: Sophia Silberer, Stefanie Stöhr

Autor: L. Müller, TSV Heumaden

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Kommende Veranstaltungen

2018
22.09.2018 Derbytag auf der Waldau (Bambini (TUS), F-Jugend (Germania) und E-Jugend (bei uns bei der Eintracht)
29.09.2018 F-Jugend-Spieltag 10-13h
20.10.2018 Bambini-Spieltag 10-13h
19.01.2019 Jahresfeier 2019 in der Eintracht-Gaststätte ab 19h

2019
13.07. und 14.07.2019 Große Jugendturniere bei der Eintracht
22.06.2019 Braun-Kager-Turnier für AH- und Frauenteams

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Unsere Eintracht auf der Waldau feierte Neueröffnung am 5.8.

Wir haben das große Glück, mit der „Eintracht auf der Waldau“ ein tolles Ausflugslokal zu haben, das mediterrane Küche und kolumbianische Köstlichkeiten mit schwäbischen Schmankerln verbindet. Pächter Antonios Karkalis und sein Team freuen sich Montags bis Sonntags durchgehend über Besuch, geöffnet ist von 11.30 Uhr bis 23.00 Uhr. Warme Küche jeweils zwischen 11.30 Uhr und 22.00 Uhr. Kontakt: 0176-23303620 oder via Facebook.

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Eintracht-Frauen gründen Ü30-Team in der Freizeitliga

Der Wunsch wird Wirklichkeit, dieses Angebot hat in Stuttgart seit vielen Jahren gefehlt: Auf der Waldau gibt es künftig ein Ü30-Team im Frauenfußball, das von der Saison 2019 an in der Freizeitliga antritt. Trainingsstart in ungezwungener Atmosphäre, mit viel Spaß und Spiel, ist der 7. September 2018 um 19 Uhr auf dem Gelände der Eintracht Stuttgart. „Viele Kickerinnen möchten nach ihrer aktiven Zeit nicht völlig aufhören, ein Freizeitligateam ist genau das, was viele suchen“, freut sich Spielleiterin Christine Fröhler. Bei Interesse: 0162-2978937.
Wer noch aktiv kicken möchte: Die Eintracht-Frauen spielen von nun an als SGM TSV Heumaden/​SV Sillenbuch/​SV Eintracht I (Regionenliga) und SGM TSV Heumaden/​SV Sillenbuch/​SV Eintracht II (Bezirksliga). Auch hier sind alle Spielerinnen herzlich willkommen!

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Eintracht-Frauen machen als Tabellenletzter ihr Meisterstück

Die Paarung versprach wenig Brisanz: Tabellenführer gegen Schlusslicht, Tormaschinen gegen die anfälligste Abwehr der Liga. Dass am Ende einer solchen Konstelation ein 0:0 zu Buche steht, hätten vermutlich nicht einmal die wagemutigsten Wettanbieter geglaubt. Doch wie durch ein Wunder erkämpften sich elf tapfere Eintrachtlerinnen einen Punkt in Schorndorf und konnten dadurch die rote Laterne wieder an Öffingen abgeben. Während Schorndorf munter ein- und auswechselte bei der Hitze, mussten die elf angereisten Kickerinnen von der Waldau auf die Zähne beißen. Selbst, als sie über weite Strecken zu Zehnt auf dem Platz standen (Verletzung, Kreislauf…), hielten sie dem unglaublichen Druck aus Schorndorf stand. Die beiden Topstürmerinnen der Gastgeber hatten bereits 39 Tore auf dem Konto, das ganze Team mehr als 70(!) in dieser Saison – es sollte an dem Tag kein weiteres dazukommen, obwohl Schorndorf in Bestbesetzung antrat. Und zuhause spielte. Mit massivem Körpereinsatz, einem unbändigen Willen, vielen erhobenen Häuptern, einem Teamgeist wie lange nicht, einer guten Portion Cleverness und der Routine einer herausragenden Nicki im Abwehrzentrum schafften die Gäste die Sensation und freuen sich auf Mühlhausen am Sonntag.

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Eintracht-Frauen befreien sich vom Abstiegsplatz

Und dann wars vollbracht: Nach kräftezehrenden 90 Minuten im Flutlichtspiel auf der Waldau kannte der Jubel keine Grenzen: Die elf tapferen Kriegerlein kämpften den Favoriten aus Birkmannsweiler/Steinach (5.) im Nachholspiel der Bezirksliga mit 2:1 nieder. Nachdem die Grün-Schwarzen das Hinspiel noch deutlich mit 1:4 verloren hatten, präsentierte sich die Göktas-Elf nun als charakterstarke Einheit, die um jeden Ball kämpfte und zu jeder Minute an sich glaubte. „Jede läuft für die andere, all bauen sich gegenseitig auf, dieser positive Geist im Team versetzt Berge“, freut sich Trainer Musti Göktas. Seinen Mädels gelang folgerichtig in der 30. Minute ein herrlicher Kopfballtreffer, Ayse servierte Julia eine scharfe Ecke, 1:0! Die Gäste machten nun verstärkt Druck und glichen ungünstigerweise kurz vor dem Halbzeittee aus (43. Minute). Nach der Pause war die Partie ausgeglichen, beide begannen einen offenen Schlagabtausch. Dank des immensen Pressings im vorderen Drittel gelang es der Eintracht phasenweise, den Gegner hinten reinzudrücken. In der 56. Minute wurde die Ackerei belohnt. „Torhüterin“ Chrissi lief die Abwehrspielerin an, stibitzte ihr den Ball und schlenzte den Ball ins lange Eck. Mehr als 30 Minuten lang rannte sich das Team anschließend die Lunge aus dem Leib und dem ersehnten Schlusspfiff entgegen. Unsere erkältete Theresa übernahm kurzfristig die Torhüterrolle an dem Tag und rettete mit Paraden in Volleyballmanier die drei Punkte. Mit diesem Dreier verlässt die Eintracht das Tabellenende und damit den Abstiegsplatz, Chapeau!

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Halbzeitführung zu Zehnt in Oppenweiler

Es gibt Niederlagen, die fühlen sich wie Siege an: Mit einer beeindruckenden Willensleistung rangen die letzten zehn verbliebenen Eintracht-Kickerinnen in der Fremde in Oppenweiler die dortige SGM mit Sulzbach mit 1:0 zur Halbzeit nieder. Diese ersten 45 Minuten zeigten ein weiteres Mal, dass Fußball zu einem großen Teil eine Sache von Teamgeist, Mentalität und Willenskraft ist. Die Eintracht war in Unterzahl angereist und mit dem Ziel angetreten, dass dieses Ungleichgewicht auf dem Feld nicht sichtbar wird. In beeindruckender Manier erzielte der Tabellenletzte dann bereits in der 2. Minute durch Julias Volleyschuss den Führungstreffer. In einer Hitzeschlacht hielten die Mädels diese Führung auf dem großen Rasenplatz bis zur Pause durch (!). Nach dem Wiederanpfiff folgte die kalte Dusche, der Ausgleich war fällig. Wenig später der erste Rückstand. Mit einer Bravourleistung köpften per Kopfball-Stafette Ayse und Julia zum 2:2 Ausgleich ein. Es waren zu diesem Zeitpunkt 60 Minuten gespielt. Zu Zehnt war man läuferisch ans Limit gekommen. Logischerweise fielen noch weitere gegnerische Treffer in Unterzahl, das Ergebnis mit 6:2 spiegelt indes nicht diesen grandiosen Fight wider, den die Mädels erhobenen Hauptes unter dem respektvollen Beifall des Gegners beendeten.

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Respektabler Pokalfight

Die Eintracht-Frauen haben in einer starken Partie dem höherklassigen Gegner SGM Heumaden/Sillenbuch I Paroli geboten und ein mehr als respektables 1:3 erkämpft. Die Elf von Musti Göktas ging nach 90 Minuten erhobenen Hauptes vom Platz, die zweite Hälfte endete sogar 1:1, nachdem Janni ein Freistoßtor Marke Tor des Monats gelang. Das Viertelfinale war erwartungsgemäß Endstation, Bezirkspokal, wir kommen wieder! Auf ein Neues im nächsten Jahr!

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Die Eintracht trauert um Brigitta

Wir sind zutiefst traurig, dass unser langjähriges Vorstandsmitglied Brigitta nicht mehr unter uns Sportsfreunden ist. Die Eintracht verliert mit ihr eine Frau, die wie nur wenige ein Vereinsleben gelebt und geprägt haben. Im Namen aller Teams und Mitglieder sind wir in stillen und aufrichtigen Gedanken bei ihrer Familie.

Der Name Morhardt steht untrennbar für jahrzehntelanges Engagement auf Degerlochs Höhen. Brigitta trat 1968, also vor 50 Jahren, dem Verein bei und war bereits zu dieser Zeit wertvolles Mitglied des Vorstands. Sie übernahm über viele Jahrzehnte hinweg Verantwortung als 2. Kassiererin und 1. Schriftführerin, letzteres Amt konnte sie bis vor wenigen Monaten noch aktiv mit begleiten. Zudem leitete sie seit 1983 die Gymnastikabteilung, seit 1996 zusätzlich Tischtennis und seit 2002 ihre geliebte Walking-Gruppe, in der sie selbst aktiv mitsportelte.

Es ist Brigittas Wunsch, dass wir bei der Beisetzung auf Trauerkleidung verzichten und der DKMS für den Kampf gegen Blutkrebs eine Spende zukommen lassen.